Wird schon werden


Gib’ mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gib’ mir den Mut, die Dinge zu verändern, die ich ändern kann und

Gib’ mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Christoph Oettinger
Ev. Pfarrer aus Göppingen (*1702,
Υ1782)


Das Motto „Wird schon werden“ verdeutlicht den Optimismus, den ich vorlebe. Dies gilt im Berufsleben wie im Privatleben und hilft mir, fröhlich und zuversichtlich an die Dinge heran zu gehen.


Der Satz von Christoph Oettinger steht sehr gut für meine Philosophie, die ich insbesondere in meinem Berufsleben verfolge.

Ich achte darauf, dass mein Leben in einer gesunden Balance zwischen Privatem und Beruflichem stattfindet. Ich erkenne rechtzeitig die Signale, seien sie aus mir selbst oder von anderen, wenn ich diese Balance zu verlieren drohe und setze meine Energie dafür ein, diese Balance zu erhalten oder wiederherzustellen.


Die Vision für mein Berufsleben

Den Anspruch an hochwertige Arbeit und hohe Leistungsfähigkeit habe ich in erster Linie an mich selbst. Dies drückt sich auch in meinem beruflichen Ehrgeiz aus, der jedoch von Realismus und guten Selbst- und vertrauensvollen Fremdeinschätzungen getragen wird.


Auf dieser Basis setze ich meine Karriere fort und erkenne zum einen, ob eine neue Aufgabe gut für mich und mein Umfeld ist, und zum anderen, ob ich gut für die neue Aufgabe bin.

Meine Meinung vertrete ich gegenüber anderen standfest, erhalte mir jedoch trotzdem die Offenheit für andere Sichten und Blickwinkel. Den mir übertragenen Entscheidungsrahmen nutze ich und stehe zu diesen von mir getroffenen Entscheidungen.

Gegenüber meinen Mitarbeitern bin ich transparent und offen. Sie haben einen Anspruch darauf, zu wissen, warum die Aufgaben, die sie von mir erhalten, gemacht werden sollen. Meine Mitarbeiter wissen, dass ich Ihnen und auf Ihre Leistung vertraue. Ich bin zum einen für meine Mitarbeiter Feedbackgeber, zum anderen bin ich auch für ihr Feedback zu meinem (Führungs-)verhalten dankbar, welches ich ohne Wertung Ihrer Person entgegennehme.

Leistungen des Teams vermittle ich ggü. anderen als gemeinsame Leistung. Den Mitarbeitern gebe ich weitgehend die Möglichkeit, die Ergebnisse der eigenen oder gemeinsamen Arbeit zu präsentieren. Sie arbeiten eigenständig in dem ihnen bekannten Rahmen und sind sich meiner Unterstützung ggü. anderen sicher.


Gegenüber meinen Vorgesetzten bin ich verlässlich, offen, ehrlich und kompetent. Ich nehme Anregungen und Ideen von Ihnen auf und setze meine Kraft dafür ein, die Ideen aus einem grundsätzlich positiven Blickwinkel im Sinne eines „das geht, weil …“ zu bewerten und zu bearbeiten. Ich komme auch dem Anspruch meiner Vorgesetzten im Rahmen des Satzes von Christoph Oettinger nach (Dinge ändern, die ich ändern kann), nach einer Bewertung die kritischen Punkte anzusprechen und, wenn ich Bedarf sehe, Alternativen aufzuzeigen. Die gleiche Einstellung habe ich gegenüber Ideen meiner Mitarbeiter und Kollegen.


Für meine Kollegen stehe ich grundsätzlich und im Rahmen meiner Kapazitäten hilfsbereit, unterstützend und beratend zur Verfügung. Ich lasse sie an meinen Erfahrungen teilhaben.


Die Vision für mein Privatleben

Meine Partnerin und meine zukünftige eigene Familie bilden den Mittelpunkt in meinem Leben.

Die anfangs beschriebene Balance zwischen dem Berufs- und Privatleben ist mir gerade aus diesem Grund sehr wichtig. Hinweise gerade von meiner Partnerin, dass diese Balance in Gefahr ist, nehme ich sehr ernst und reagiere entsprechend zur Wiederherstellung der Balance. Die für die Balance notwendige Disziplin übe ich kontinuierlich.

In unserer Beziehung bin ich ehrlich, offen und treu. Für meine Partnerin bin ich immer da, wenn sie mich braucht. Ich verwende meinen Optimismus, um unser gemeinsames Leben mit Freude und voller Neugier zu gestalten. Dabei bin ich nicht einengend für sie und leiste meinen Beitrag zur freien Entfaltung unserer beider Leben.

Respekt und Toleranz prägen mein Verhalten gegenüber meiner Partnerin, sowie gegenüber meinen anderen Mitmenschen.

Meinem Kind bzw. meinen Kindern vermittle ich die oben beschriebenen Werte und trage das meinige dazu bei, dass sie ihre Welt neugierig, offen, tolerant und ehrlich, aber auch kritisch betrachten und erfahren. Meine Kinder sind für mich eine sehr wichtige Lernquelle.

Die Freundschaft zu meinen Freunden ebenso wie die Verbindung zu meinen Eltern und Geschwister pflege ich aktiv durch regelmäßige Kontaktaufnahme, unabhängig von der Entfernung. Meine Freunde sowie meine Eltern und Geschwister kennen mich als ehrlich und kommunikativ. Ich bin unterstützend und beratend für sie da, wenn sie diese Hilfe wünschen oder ich den Eindruck gewinne, dass Unterstützung von mir hilfreich sein kann. Ich stehe Ihnen als Feedbackgeber zur Verfügung und bitte sie auch aktiv um Ihre Einschätzung und Feedback zu mir und Dingen, die mich beschäftigen.